Selbstvorstellung beim Tagesspiegel

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 03.09.2017
an: Felix.Hackenbruch@extern.tagesspiegel.de, leute-Friedrichshain-Kreuzberg@tagesspiegel.de

Hallo Tagesspiegelredakteure,
zu Ihrer Frage an die Wahlkandidaten - ja, ich möchte auch vorgestellt
werden ;-)

[...]

"Wenn Du dich nicht selber kümmerst, kümmert sich die Regierung und
dann brauchst Du auch nicht rumzuheulen."

Ich bewerbe mich als Nachhilfelehrerin für angewandte Grund- und
Menschenrechte im Bundestag, Gerichten, Jobcentern und anderen
Behörden - und das auch dann, wenn ich nicht das Direktmandat gewinnen
sollte.

Dabei bin ich als bereits kriminell gewordene Lobbyistin, die wie
Merkel nicht nur Mutti, sondern auch Physikerin ist, eigentlich
bestens qualifiziert für den Job.

Ich bin leider schlecht vermittelbar, weil ich nämlich die Wahrheit
sage. "Auch ohne die expliziten Leistungskürzungsangebote meines
Arbeitsvermittlers bewerbe ich mich..." im Bundestag.
Diese Formulierung wurde vom Jobcenter mit einer Sanktion prämiert -
anders als meine öffentliche Ablehnung eines Sexladen-Jobs, die schon
einen kleinen Blick auf meine grundsatzpolitische Infragestellung von
Zwang und Bevormundung in der Öffentlichkeit brachte.
Auch wenn die Medien möglichst ausblendeten, dass ich damals schon
steil auf den Wahlkampf zusteuerte u. der böse Fehler meines
Arbeitsvermittlers vermutlich verkappte Promotiontaktik sein sollte.
Den ganzen Bewerbungszirkus mache ich nicht nur, weil ich mein
Hartz-IV-Problem bzw. das Problem meines Arbeitsvermittlers gelöst
haben will, sondern auch, weil ich was mitzuteilen habe - als
Wählerin, die ihre Stimme nicht weggeben, sondern hörbar machen will.
Nun, ich bin eine knallharte Geschäftsfrau, ich verkaufe nicht nur bei
Ebay behördliche Drohbriefe, sondern möchte gern den Kapitalismus
gewinnbringed verkaufen. Zur Finanzierung der echten Demokratie
könnten wir die Parteien verscherbeln. Und so fällt mir noch viel mehr
ein, wo die Frage nach der Einführung des bedingungslosen
Grundeinkommens fast von allein erledigt wird. Denn ob wir uns
Grundrechte leisten können, ist schon als Frage der falsche Ansatz.

"Bitte wählen Sie mich, denn ohne Kontrolle und Führung landet die
Welt im Chaos - das beweist schon allein die Geschichte."
Diesen und weitere erhellende und provokante Sprüche ersann
Armutsrentner Michael Fielsch letztes Jahr bei der Berlinwahl - wir
haben die Sprüche recyclet und brüderlich geteilt, um nun zwei
Bundestagswahlkreise damit zu beglücken. Im Rahmen der
Sprücheausstellung an ausgewählten Laternen unseres Wahlkreises ist
auch das Logo unseres Projektes, das orange G, sichtbar. Hinter
"Grundeinkommen-für-alle.org" steht eine gemeinnützige
Unternehmensgesellschaft, mit der wir auch ohne Absegnung der Politik
bereits begonnen haben, das BGE heimlich einzuführen.
aber das ist eine andere Geschichte und die soll ein andermal erzählt werden.

 

Herzlichst,
FriGGa Wendt
 

eine von 7 parteilosen Direktkandidaten aus WK 83
 

P.S.: Michael Fielsch kandidiert auch und ist in seinem Wahlkreis 75,
Berlin Mitte, der einzige parteilose bzw. "parteiluse" Direktkandidat!
Also nicht ein parteifreier Kandiat für jeden Wochentag wie bei uns,
sondern völlig ALTERNATIVLOS.
Auch über ihn würde sich ein abendfüllendes Programm mal lohnen.
Kennengelernt habe ich ihn in der Küche des 2009 und 2013
kandidierenden Ralph Boes, nur um mal am Rande noch unsere internen
Verflechtungen in der Grundeinkommensszene mal anzudeuten.


Psst... einer meiner Mitbewerber hat mir mitgeteilt, dass Sie uns
Kandidierende vorstellen mögen und mitr die Links geschickt... psst...
ich verrate nicht welcher der 18 es war...


hier eine Liste mancher meiner ZERTIFIKATE:
http://bewerbungstrainingfuerdenbundestag.blogspot.com/p/blog-page_30.html

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