Mittwoch, 15. August 2018

Öffentliche Bekanntmachung: meine Beanspruchung von (existenziellen) Grundrechten

An den 19. Deutschen Bundestag und andere

Grundrechtebeanspruchung (1) und Bewerbung um eigenständige Einkommenslosigkeitsverwaltung an das BMAS und weitere (2)


15. 08. 2018
Sehr geehrte Damen und Herren,hiermit beanspruche ich das "Grundrecht auf die Absicherung meiner eigenen Existenz".

Ich gebe Ihnen das hier ohne bisherige geklärte Zuständigkeit bekannt und bitte um Ihr freiwilliges Feedback.




Achtung: Eine Bewerbung beim BMAS um die "eigenständige Verwaltung von Existenzsicherung auf auskömmlichem Sozialhilfeniveau plus dazu notwendiger Fortbildungs- und Erwerbslosigkeitsbetreuungskosten" für meine eigene Wenigkeit ergeht separat (siehe unten angehängt) als EINE Möglichkeit der Umsetzung des von mir grundsätzlich Beanspruchten.

Da das Jobcenter recht eigentlich seiner Philosophie und Zielsetzung folgend nicht für "Fälle" wie mich zuständig ist und ich auch von keiner sonstigen Behördlichkeit für meine Zielgruppe*** bereitwillig und entgegenkommend und diskriminierungsfrei Leistungen beantragen kann, sehe ich „Nachbaubedarf“ an genau dieser Stelle wie später näher erläutert.

ACHTUNG: Dies ist KEIN „Bittgesuch“ oder eine „Mitwirkungs-Gefügigkeitserklärung“, wie das im bisherigen etablierten „Sozial“system von Menschen ohne (existenzsicherndes) Einkommen/Geld verlangt wird, sondern eben eine BEANSPRUCHUNG.

Ich berufe mich zur „Beanspruchung meiner existentiellen Me nschenrechte“ auf die Ihnen bekannten Artikel 1- 20 GG, die vom GG miterwähnten allgemeinen Menschenrechte sowie mein natürliches und angeborenes Recht als Erdbewohnerin, mich aus den Geschenken der Erde eigenverantwortlich (dem Bedürfnis, nicht der Gier folgend), bedienen zu dürfen, ohne als „Gegenleistung“ Gehorsam oder Gefügigkeit in fremdbestimmte, nicht von mir „bestellte“ Wirtschaftlichkeit erbringen zu müssen.
Dabei möchte ich gern in Frieden und Harmonie, nicht aber in Zwangsverschwiegenheit und kritikbefreitem Obrigkeitsgehorsam - auch nicht "dem inneren Gefängnis des Geld-Erwerbsfetisch" nebst all den dabei auftretenden und sogar erwarteten „marktkonformen Lügen“, mit Ihnen und allen anderen koexistieren sowie freiwillige Symbiosen selbstbestimmt ohne Bevormundung eingehen und dafür weder psychopathologisiert noch kriminalisiert noch sonstwie strukturell diskriminiert werden.

Jeder anderen von mir irgendwo eingereichten „noterzwungenen“ oder den geschaffenen Tatsachen geschuldeten „vorläufigen und vorbehaltlichen anderen Existenzsicherung“ ist DIESE Beanspruchung VORGESCHALTET.

Das heißt, unabhängig von meinen möglichen alternativen parallelen Versuchen, meine Existenz einstweilen über „mir zwangfrei passierende“ oder erzwungene Gelderwerbswege sowie über bestehende Sozialtöpfe etc. pp. abzusichern, bleibt diese hier mitgeteilte Beanspruchung bestehen. Selbstverständlich werden jene nachrangigen „Versuche“ im Erfolgsfall meiner Existenziellen Grundrechte-Beanspruchung im Sinne der Wahrheit und Klarheit ggf. miteinander verrechnet.

(Mit Zwang verbundene)„Hilfssysteme“, die einen Menschen wie mich grundsätzlich entweder „nicht vorsehen“ bzw. als „defizitäres Opfer“ oder „zu ihrem eigenen Besten Umzuerziehende“ betrachten, empfinde ich als strukturell DISKRIMINIEREND.

Diskriminierungsfrei dagegen bedeutet:

ich bin nicht krank, abartig oder abnormal wegen meiner Auffassung des Arbeitsbegriffes***, sondern ein gesunder, geschäftsfähiger Mensch (derzeit ziemlich genau 38 Jahre alt) im Vollbesitz meiner geistigen und körperlichen Kräfte.*

In Anlehnung an das Zitat des politischen Aktivisten und Filmemachers Rosa von Praunheim: “Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Gesellschaft in der er lebt“ ist festzustellen, dass nicht der Arbeitslose pervers ist, sondern der Arbeitsbegriff und das Wirtschaftssystem in dem ALLE leben.

Anmerkung dazu: Die Wirtschaft mit ihrem Arbeitsbegriff stellt in ihrer derzeitigen neoliberalen Organisation eine kollektive Traumatisierung der Menschheit dar.

Auf diese Traumatisierung reagieren Menschen je nach Veranlagung und Wesensart, mit Aggression, Depression oder unterschiedlichen Süchten (z.B. Magersucht, Konsumsucht, Machtsucht oder Drogensüchte).

Insbesondere die Triebkraft der Aggression, die aus der Traumatisierung durch das neoliberale Wirtschaftssystem und dessen Arbeitsbegriff erwächst, wird im Kapitalismus in die allgegenwärtige, alle Lebensbereiche erfassende Ideologie der Konkurrenz, in das "Jedergegenjeden" psychologisch umgeleitet.

Die neoliberale Ideologie setzt damit Menschen statt Ideen in Konkurrenz zueinander.

Dies stabilisiert den menschenfeindlichen Kern des Kapitalismus neoliberaler Ausprägung.


Ist mir ein Ausleben meiner Grundrechte (so etwa: selbst ausgewählteR Wohnraum, Nahrung, Kleidung, Bildung, Mobilität, Teilhabe am sozialen, kulturellen, politischen, (tausch-)wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Leben, ...) nicht möglich, ohne dafür in
Gelderwerbsverpflichtungen gedrängt zu werden oder mich (und meinen Sohn) beständig durch "gesetzliche oder wirtschaftliche Erfordernisse" "freikaufen" zu müssen (=schutzgelderpressungsähnliche oder schuldknechtschaftähnliche gesamtgesellschaftliche Zustände), muss dies für mich und alle anderen Betroffenen, zu denen auch Sie gehören könnten, die das zuerst lesen, mit oberster Priorität im Sinne der VORRANGIGEN GRUNDRECHTE von uns INDIVIDUEN nachgerüstet werden.

Nirgendwo ist gesetzlich festgeschrieben, dass Grundrechte beständiger Gelderbringung zu deren Umsetzung bedürfen.
Ist dies aber faktisch so in einer "modernen auf Geld basierenden Gesellschaft" üblich, so ist mir (und allen weiteren möglichen Ansprucherhebenden) ein Ausgleich für den fehlenden geldfreien und fehlenden kriminalisierungsfreien Zugang zu den von Natur aus freien Ressourcen in eben jener Geldform zu zahlen, so dass ich alle Grundbedarfs- und Zwangs-Forderungen ausgleichen kann, und das unabhängig davon ob und BEVOR ich mich entschließe mit oder ohne Geld den Markt des Tausches und Schenkens im Rahmen meiner Fähigkeiten und Fertigkeiten zu betreten.


Gern helfe ich aktiv daran mit, diese meine Forderungen resp. Beanspruchungen mit Ihnen gemeinsam umzusetzen und auch Ihre eigenen individuellen ähnliche gelagerten Grundrechtsbeanspruchungen zu realisieren!

Alles sich so nennende Staatsgewaltliche ist auf diese Grundrechte** verpflichtet und so ersuche ich Sie in Ihren diesbezüglichen Rollen, mich als Grundrechtsträgerin dahingehend zu unterstützen und mich schnellstens dazu zu kontaktieren.

Besten Gruß
Ihr Mitmensch
FriGGa Wendt

Erreichbar unter dieser E-Mail,
meiner Wohnanschrift:[...] 10409 Berlin
oder der Telefonnummer: 0177 444 32 42

*Seelisch beeinträchtigt bin ich nicht mehr oder weniger als alle meine Zeitgenossen inkl. Ihnen durch die Wechselwirkungen und Erfordernisse des Wirtschafts- und Herrschaftssystems inkl. Dessen Gepflogenheiten und Weichenstellungen. Dazu empfehle ich ganz unverbindlich den Ansatz "weltrettung-durch-therapie.de"


** Ich erinnere an dieser Stelle an die Vorbehalte des KPD-Chefs Max Reimann, der seinerzeit das Grundgesetz nicht unterzeichnete, weil ihm wesentliche Rechte darin fehlten für das Individuum als
Grundrechtsträger gegenüber dem Staat als Dienstleister und Grundrechteverpflichtetem:
i.e. Recht auf "wirksame Beschwerde", "Recht auf existenzsichernde Leistungen" (ohne nachgeschaltetes SGB mit Sonderregeln und Wohlverhaltensspielregeln!), "Recht auf Wohnraum" (ohne den Verweis auf Wohnungsunternehmen, die zu ihrem eigenen Profit Wohnraum anderen
kostenpflichtig vermieten).

Max Reimann ahnte - inzwischen von der Historie bestätigt- voraus, dass er zwar nicht unterschriebe, aber die Zeit kommen würde, da Menschen seiner Gesinnung das GG verteidigen würden gegen jene (Denkgenossen), die es seinerzeit angenommen hätten.
Somit trage ich als nicht näher zu verschubladende Individual-Anarchistin und Herrschaftskritikerin, als Mensch, der keine Nationalität oder Obrigkeit für irgendwen "bestellt" hat, oft ein GG mit mir herum und verweise auch mit diesem als Untermauerung meiner Ansätze auf die Grundrechte in ihrer Funktion als "Abwehrrechte des Individuums gegen den (Obrigkeits)Staat". Als solche Abwehrrechte waren sie konzipiert worden nach den Schrecken einer Zeit, die jeden Menschen mahnen möge, sich aktiv seines Bewusstseins und individuellen Handlungsspielraums zu bedienen um ähnlich gelagerte Strukturen (ungeachtet der detaillierten konkreten Feindbildlage der jeweiligen aktuellen Zeit) an erneuter Wiederkehr zu hindern.

***
Zu meiner Haltung:
Als Mensch, der frei auf diesem Planeten leben möchte, lehne ich Zwangsarbeit und Ausbeutung sowie Verträge, bei denen von vorn herein eine Notlage (wie grundsätzliche Besitzlosigkeit und verknappter Ressourcenzugang) ausgenutzt wird, für mich und andere ab.
Als Konsumierende wünsche ich Transparenz, möchte auch nicht von anderen „gegen deren Willen“ bedient werden. „In die Pflicht“ nehme ich nur die, die durchsetzbar von mir etwas fordern und ihre Forderungen und Strukturen zum Herrschaftsinstrument über mich erheben. Alle anderen
(grundrechtefähigen Einzelpersonen) sollen die individuelle Freiheit haben, mir nur ihrem eigenen Gewissen folgend zu helfen oder das, wenn sie es nicht können oder wollen, eben zu unterlassen.

Ich strebe meiner intrinsischen Motivation und meinem Gewissen folgend nach keinerlei Lohn-Erwerbsarbeitsverhältnis an, sondern nehme es höchstens in Kauf als Beifang meiner vielgestaltigen „Arbeit und Wirkung“ oder nehme es als zusätzliche Wertschätzung oder Zuarbeit meiner freiberuflichen Identität und Ausstattung wahr, wenn es sich denn ergibt.
Ich verbiete niemanden dogmatisch, auch nicht mir, im klassischen Sinne lohnerwerbstätig zu sein – aber ich verachte die zwanghafte Kopplung der Gesellschaft von Lohnerwerbstätigkeitsstreben und Existenzsanspruch.

Ich schließe mich dem Arbeitsbegriff von Ralph Boes an, der jede Arbeit heilig spricht, die dem ernsten inneren Anliegen eines Menschen folgt, unabhängig davon, ob sie einen Erwerb ermöglicht oder nicht.

Ich bin keine „Hilfebedürftige“, sondern eine „Geldbedürftige“ im Sinne der Diktate und realen Zugangsmöglichkeiten unserer Gesellschaft. 
„Hilfe“ brauche (und erteile) ich aber, um die gewaltsame und nicht mehr erfasste, weil über Generationen schon fortgeschriebene Enteignung und „Leibeigenschaft“ als Geißel von mir und allen Mitmenschen abzulegen, 
und dass wir uns gemeinsam auf das NORMALE besinnen: wir sind MITMENSCHEN und unsere Gaben sind uns geliehen, z.B. um uns selbst zu verwirklichen, einander Gutes zu tun, Konflikte zum Anlass einer Aussprache oder Heilung zu nehmen u.v.m. 
Harmonie kann es dann zwischen den Menschen geben, wenn sie keine destruktiven Verwaltungs- und Konkurrenzstrukturen dazwischen und „darüber“ schalten, Strafen und Zwang nicht mehr Grundpfeiler unserer SOLIDARGEMEINSCHAFT sind, welche sich auf Freiwilligkeit für alle begründen sollte. Dazu muss das Grundrecht für jeden Menschen freigeschaltet sein, damit sich das Individuum entschließen kann und effektiv mitgestalten kann, wo es das selber für wichtig erachtet.


Um dies in der Praxis umzusetzen, lebens-arbeite ich freiwillig an Konzepten und Real-Experimenten zum BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMEN und dessen ideeller Förderung sowie dessen praktischer Umsetzung.




2) Bewerbung um einen neuen Sektor im Sozialsicherungswesen-

Sozialbudget und Verwaltungsbudget für nicht in SGB-II oder SGB-XII passende Antragsteller*innen – eigene „Sozialleistungs-Trägerschaft“ als Ergänzung zu den bestehenden und nachweislich lückenhaften Sicherungssystemen

Geht an BMAS und ggf. andere lokalere Einrichtungen - TEXT HIER


Diese öffentliche Bekanntmachung sende ich z.B. im Rahmen meines "ersten öffentlichen Briefes" an den 19. Deutschen Bundestag

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