Donnerstag, 19. April 2018

Anfrage an die Antidiskriminierungsstelle wegen Diskriminierung durch den Arbeitsbegriff

Das wäre eine meiner ersten "kleinen Anfragen" gewesen, wenn ich Abgeordnete geworden wäre ;-)

Von: Frigga Wendt
Gesendet: Donnerstag, 19. April 2018 01:53

Sehr geehrte Damen und Herren,

gibt es Ihrer Ansicht nach die Möglichkeit, die "Diskriminierungen durch einen einseitigen neoliberalen Arbeitsbegriff" sichtbar zu machen und als Diskriminierung zu ahnden mit Ihrer Hilfe?


Diskriminierung durch den Arbeitsbegriff (=nur wer in Lohnerwerbsarbeit ist, arbeitet, wer nicht arbeitet*, ist ein schlechterer Mensch, verwirkt ggf. sogar seine Rechte...)

*bzw. wer nicht in einem Lohnverhältnis steht oder alternativ selbständig ist ohne "Hartz IV - Aufstockung", ist defizitär. und das unabhängig, was er sonst so macht oder wie er sich engagiert oder geistig/physisch sich betätigt (für andere).


Seit Jahren werden Menschen durch den in der Agentur für Arbeit oder den Jobcentern gebräuchlichen Arbeitsbegriff diskriminiert.
Dazu hat z.B. der Grundechteaktivist Ralph Boes im Rahmen seiner Gerichtsprozesse folgendes geschrieben:

http://grundrechte-brandbrief.de/Prozesse/Verfassungsbeschwerde-2/Verfassungsbeschwerde.htm#89

Bitte teilen Sie mir Ihre Sicht dazu mit und geben mir Ausblick, wohin außer dem Bundesverfassungsgericht mich in diesem Anliegen wenden kann.

Auch ich unterliege dieser Diskriminierungsform persönlich und beobachte diese Form der Diskriminierung täglich an anderen und über andere Menschen.

eine kleine Liste zu bestimmten Äußerungen von Politikern in dieser Thematik - das öffentliche Bashing gegen HArtz IV Empfänger:

die-opfer-der-agenda-2010.de
bitte etwas herabscrollen  am linken Rand lesen...


Beste Grüße,
FriGGa Wendt
freiberufliche Bildungsträgerin


Eingangsbestätigung der Stelle kam kurze Zeit später um 9:50:

Sehr geehrte Frau Wendt,

vielen Dank für Ihre Eingabe vom 19.04.2018 an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, mit der Sie um eine Beratung bitten.

Die Beantwortung Ihrer Eingabe wird baldmöglichst erfolgen. Wir bitten insoweit noch um etwas Geduld und werden unaufgefordert auf Ihre Anfrage zurückkommen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

M.
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Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Postanschrift: Glinkastraße 24, 10117 Berlin
Besucheradresse: Kapelle-Ufer 2, 10117 Berlin
Telefon: 030 18 555-1855
Fax: 030 18 555-41865
E-Mail: beratung@ads.bund.de
Internet: www.antidiskriminierungsstelle.de


Weitere Antworten und Korrespondenzen werde ich hier einstellen, wenn vorhanden.

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