Donnerstag, 29. November 2018

Bewerbung als Kandidatin im Mieterrat

Jede Bewerbung hat das Potential, anständig zu provozieren.
Und das ist auch gut so, so lange sich Herrschaft nicht von allein abschafft ;-)








UPDATE 29. 11. 2018

Inzwischen wurde meine KANDIDATUR ABGELEHNT - aus formalistischen Gründen.
Der Zettel sei nicht eindeutig ausgefüllt.
Ich hatte dann die Gelegenheit, mich vor der Versammlung des Wahlausschusses noch einmal vorzustellen und zu den Punkten Stellung zu nehmen.
Dabei ging ich stark auf meine Arbeit zum BGE und meine Ansichten und persönliche Betroffenheit von Mieterhöhungsverlangen sowie meine Position gegen (steigende) Mieten ein.

Gestern erreichte mich folgender Brief (Scan oder Foto folgt) mit einer Absage, die sehr interessant formuliert ist:

"Aus Sicht der Wahlkommission konnten Sie nicht ausreichend widerlegen, dass das Kandidatenformular eindeutig ausgefüllt war."

Nun, das ist ja gut, dann wird davon ausgegangen, dass das Kandidatenformular eindeutig von mir ausgefüllt, ergo formal korrekt war.
Super, dann muss ich ja kandidieren dürfen - null verständnis für Formfehler, denn wieso sollten die welche machen dürfen und ich nicht?
Lach - freue mich schon auf das Telefonat und die Reaktion!


1 Kommentar:

  1. #aufstehen von #unten für "Wohnen ist ein Menschenrecht!" Explizit fehlt es im GG, taucht aber in Landesverfassungen wie der von Berlin auf und ist Teil der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. …https://gerichtsverfahrenundklageprozesse.blogspot.com/2018/11/wohnen-ist-ein-menschenrecht-peition.html …

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