Hintergrund zur Frage "ist es Provokant, seine Grundrechte zu nutzen und dabei andere aufzuhalten?

Hintergrund einer "These in Frageform"/ wie kam ich dazu:

"In wie fern empfindet Ihr es als PROVOKANT oder sogar AGGRESSIV, wenn jemand seine (Grund)rechte in Anspruch nimmt - (und dabei ggf. in Kauf nimmt, dass reibungslose Abläufe (z.B. in Einrichtungen der Herrschaftlichkeit) gestört werden?"



Einige meiner Mitmenschen bekundeten mir gegenüber, mein REAKTIONSMUSTER als aggressiv oder provokant zu empfinden.


Ich wurde z.B. konkret von jemandem im Jobcenter als "unnötig mich überhöhend" bezeichnet und mir wurde vorgehalten von ihm, ich würde "gegen die Umgangsformen verstoßen" indem ich "einfach in seine Abläufe hereinplatzen würde".

Zu diesem Vorgang habe ich konkret hier viel geschrieben.


Die Wahrheitspatenschaft.de wird nicht nur als "Befreiung und Bewusstmachung" von Zwangsmustern gesehen, sondern als Anlass, Menschen, die solches aussprechen oder verbreiten, psychisch zu analysieren.





Das Muster, dass das Beanspruchen der Grundrechte immer mehr als eine Art "terroristischer Anschlag" empfunden wird (gegen die wirtschaftliche Ordnung), beobachte ich als Tendenz. (Die Formulierung stammt von einem Freund).

Nicht nur, aber besonders das Recht, sich frei auf der Welt zu bewegen, wird stark mit moralischen Ansichten und Wertungen hinsichtlich der Herkunft eines Menschen, der das tut, durchzogen (nicht nur bei der AfD oder einschlägig "völkisch" orientierten Kreisen).

Wer aus einem Land kommt, wo existenziell gefährdende Armut oder Krieg herrschen - wohin also ggf. von Deutschland aus sogar Reisewarnungen bestehen - wird in seiner Berechtigung angezweifelt, anderswo, wo es ihn hinzieht, sein Glück zu versuchen. Wenn er es versucht, hat er aber im Gegenzug sich nützlich zu machen und die Füße still zu halten und mit dem Munde noch mehr Dankbarkeit auszusprechen als ein Eingeborener.


Oft begegnen mir folgende Thesen im Zusammenhang mit obiger Frage:

Jemand, der unter einer als Gewalttat deklarierten Sache nicht leidet, ist kein Opfer, ergo muss nicht verteidigt werden.

Jemand, der nicht vorauseilend "getan hat, was befohlen oder "Gepflogenheit" " war, muss sich nicht über Ärger beschweren, der ihm infolge dessen widerfahren ist. Selbst wenn er dabei "Grundrechte" eingebüßt hat - er trägt "mit Schuld".


Das selbe Muster, was auch hierin vorkommt:
"Wenn der Rock zu kurz ist, provoziert man bzw. frau (die Männer) zu einer Vergewaltigung."


Oft ist es an der Grauzone des "Ungehörigen" zum "Strafbaren" oder im Bereich des "formaljuristisch nicht Sanktionablen", was die Kritik am "Grundrechtegebrauchenden" hervorruft.



Gerade wenn diese Kritik nicht mit Gewalt durchgesetzt werden kann, wird eine moralische Wertung von "Umgangsformen" u. ä, ins Feld geführt und dazu ein definitorischer Rahmen erschaffen.


Mit gesetzeskonformen Mitteln der Ausgrenzung oder Ablehnung wird jemand dann behandelt, weil er/sie eine gewisse Rolle angenommen oder noch gravierender: eine Rolle "abgelegt" hat.


Bsp.: Ein Mann wird vom Jobcenter zu einem Arzttermin geschickt. Sein Beistand tritt beim Termin stark für die Datenschutzrechte des Betroffenen ein und hinterfragt das Prozedere allgemein, erbittet Auskünfte...

hinterher steht in der Akte, der Beistand wäre "eine querulatorische Persönlichkeit".



Es gibt Menschen, die kommen, weil die falschen Fragen stellend oder nur das Falsche wissend, ins Gefängnis oder in die Psychiatrie (Mollath...)

Je nach "kultureller Umgebung" kommen oder kamen Menschen in ärgste Bedrängnis bis zum Tod, nur weil sie ehrlich die Wahrheit aussprachen oder sich zu ihren Gefühlen bekannten - ihre (Homo)sexualität auslebten, den vorherrschenden Glauben nicht teilten, eine Führungspersönlichkeit oder Führungsriege (hinsichtlich ihrer Unfehlbarkeit) anzweifelten.


Es kann klein anfangen: Jemand fragt nach dem Weg im Jobcenter, jemand anderes stellt Gegenfragen auf Kommandoansagen hin. Solche REAKTIONS-Verhaltensweise werden als "Eskaltionsstufe" oder "Streit suchen" gewertet.

Es gibt auch unzählige Beispiele aus der Kindererziehung/dem Schulwesen/überhaupt dem Umgang von Erwachsenen mit Jugendlichen oder Jugendlichen unter sich.


"wer blöde Fragen stellt, kriegt blöde Antworten"


Wer einfach ein Leben hat(te), das nach "Nicht-Konformität" ausschaut, muss sich im Hier und Jetzt nicht wundern, dass ihn keiner "will" bzw. auch dafür Strafen und Verurteilungen annehmen, wenn er ohne "Gebraucht und eingebunden sein von anderen zu deren Regeln" existieren kann.
Da wir gemeinhin abgeschnitten sind uns selber zu versorgen, werden wir zu einer Kooperation oder Beteiligung bzw. Rollenausfüllung in Gemeinschaft gezwungen.

Das ist die Umkehrung zur Ausgangslage, als gleichberechtigt im Anspruch auf Überleben in einem Dschungel mit vielen anderen Menschen zu sein und sich aus Einsicht und Überlebenswillen zur Kooperation zusammenzufinden - mit dem Recht, sich unmitelbar und im Alleingang an den Ressourcen gütlich zu tun oder auch schuldfrei an sich selber zu versagen. Unser basales Leben ist zu einer SCHULDfrage geworden, die sich im DIENEN abarbeitet.
Das Aussprechen dieser Dinge anstatt des Vorgaukelns einer Lage, die man aber zutiefst verinnerlichen oder wenigstens gut genug schauspielern muss: ich biete Dir etwas an, ich bin nützlich für Dich, ich lebe in der Fülle und diene gern (auch wenn ich weder in Fülle mich empfinde noch gern diene),
wird selber als aggressiv gewertet und daher als nicht in die reibungslosen Abläufe erfolgreicher Geschäfte integrierbar. Wer systemische Missstände anprangert in Unternehmensgesprächen, verschreckt jeden Investor. Und der Investor oder Käufer ist heilig - garantiert er doch die eigene Existenz.

Also muss er gezielt mit einer "gewaltbereinigten Sprache" und auch Konfliktthemen vermeidenden Aura/Image des Anbieters eingeladen werden - auch dann, wenn dabei wesentliche Details verloren gehen und dabei systemische Gewalt ausgeblendet wird.
Der "gutgemeinte Ansatz" einer wertschätzenden Kommunikation kann jedoch nur da erfolg haben, wo wirklich und wahrhaftig Wertschätzung vorliegt.

Ein "Nicht-Konformer" muss noch nichtmal etwas tun, was andere als aktiven Angriffsakt einstufen - er muss "nur so sein" wie er ist und "provoziert" allein dadurch.

In unserer Gesellschaft werden Menschen für ihre Besonderheiten (die sie nicht überhöhen gegenüber der Allgemeinheit) seit je her ausgegrenzt oder in jüngerer Zeit künstlich über Nachteilsausgleiche wieder einzugliedern versucht.

Doch ist es schon eine "Besonderheit" wenn jemand einfach mal alle oder bestimmte ihm von den Schriftgesetzen dieser Gesellschaft verbrieften Rechte ausschöpft?!
Wer das Recht beansprucht, wie es geschrieben steht und damit die Abläufe stört, ist ein Störer. Das Wesen der Störung ist verboten, schlecht, verwerflich. Der Inhalt ist dabei überflüssig. Über den Rahmen wird der Inhalt vorgeschrieben.


Wer sich so verhält, dass andere aufgehalten werden,

begeht einen (unerhörten) Formfehler, der geahndet werden sollte.


Besonders verwerflich: jemand ist auch noch stolz oder beglückt, wenn ihm gelungen ist, den anderen zu "stören". 

Man hat "höflich"zu sein bzw. sein "Abweichlerisches" zu verschweigen - sonst ist man automatisch "Provokateur" und damit Störenfried. Wer Frieden ("von oben" definiert als Ruhe) stört, ist böse.
Eben alles gesprochen in so einer Weltsicht, die mich häufiger mal erreicht.

Auch wenn diese anderen, mit denen "es Streit gibt", keine Menschen, sondern (ggf. entmenschlichte) Strukturen sind, die der daran beteiligte Mensch als lebensfeindlich empfindet, muss er die Harmonie mit dieser Struktur höher schätzen als sein eigenes Bedürfnis (laut) Missstände anzuprangern. Die Methode des "laut werdens" geht nicht. Wer laut wird, hat automatisch allein schon deswegen unrecht. Weil laut werden immer nur zeigt, dass man unfähig ist.

Wer nicht passt, hat kein Recht auf Kritik.


Was ist im Zuge dessen der (Wahl) spruch:

"Eine Gesellschaft, die meine Existenz nicht wertschätzt, kann mich mal kreuzweise?"



;-)

Nun, um die Grundrechte nicht überhand nehmen zu lassen hinsichtlich "des realistisch machbaren" wurden aus Sicht mancher Leute "grundrechtsimmanente Schranken" eingeführt. Was als diese konkret anzusehen ist, auch darüber scheiden sich die Geister.


 Vor Jahren stellte ich mir und der Öffentlichkeit schon diese Frage anlässlich Ralph Boes' Sanktionshungern:


Ist Menschenwürde das tragende Element unserer Gesellschaft oder "sozialstaatliches" Wohlverhalten?


Was wiegt schwerer - nicht in den Bereichen, wo sie "d'accord" gehen, sondern eben da, wo sie sich scheinbar entgegenstehen?

Ist da zuerst die Sicherung einer Existenz Verpflichtung der staatlichen Gewalt oder muss zuerst erzogen und zurechtgebogen werden, wer nicht "spurt" oder "funktioniert"?

So dass er sich (wenn auch gebrochen oder verrenkt) selber (mittels reibungsloser Unterordnung) "versorgt"?
Zu diesen Fragen gibt KAUM JEMAND, schon gar nicht eine BEHÖRDE ein RANKING ab! Meist geht es etwa so: "wenn ich was will, muss ich dafür was tun. Naturprinzip!" oder "natürlich muss man dem in NOT Geratenen (der UNSCHULDIG in Not geraten ist), helfen! Aber das geht noch nicht "weit genug" - man muss ihm auch helfen, sich selber zu helfen. (Ebene Arzt-Patient, Arzt entscheidet "was gut ist" und "was gesund ist".)
Wir wollen niemanden "allein lassen" - wir wollen das Bedürfnis nach ARBEIT und ANERKENNUNG befriedigen (was die Menschen vergessen und folglich leiden, wenn man sie nicht mit ein wenig "Struktur" daran erinnert!)
"Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" sagen nur sehr wenige in dieser Deutlichkeit und unter der Zufügung, was sie persönlich als Arbeit betiteln.


Oft kommt es nach meiner Erfahrung in Gesprächen über solche Thematiken wie die "Ausgangsfrage oben" zu vielen "Vermischungen" und schiefen Gleichsetzungen:


a will was von b - also muss a sich den Bedingungen von b fügen (Mensch-Mensch/Mensch-Behörde, die Grundrechte/Zugang zu Allgemeingütern "dosiert" und verwaltet)


Mensch a hat den Anspruch an "die Allgemeinheit", bedingungslos seine Grundrechte geachtet zu wissen - wie die eines jeden anderen Menschen

- also muss Mensch a aus Sicht von Mensch b sich mit ihm befassen und sich automatisch für dessen Version von "Rechte-Umsetzung" engagieren - sonst ist er nicht "besser als das System" oder "scheinheilig".


"Zwang oder systemische Bedrohung im Außen sehen" begründet Rückschlüsse auf eigene innere/psychische Zwanghaftigkeit.


Wer überall "Zwang" sieht, soll entweder "freiwillig gehen (wohin auch immer)" oder endlich aufhören "andere zu zwingen, sich seine Themen anzuhören"

häufige Statements in solchen Kontexten:
 --> Du jammerst und belastet uns damit, wie Du Dein Leben nicht auf die Reihe bekommst, was aber möglich wäre, wenn Du positiv zum System mitgehen und dich daran ausrichten würdest, denn "nicht alles ist schlecht" - statt dessen lamentierst oder provozierst Du und erntest, was Dir zusteht/was logische Folge ist. Das ist selbstgewähltes Leid und ich werde mich davon fernhalten.
Wenn Du aber für meine Ziele nicht verfügbar und "frei" bist, bist Du unvollkommen und widersprichst Dir selber... 

Du nimmst Kritik an: dann ändere Dich in meinem Sinne!

Du machst weiter wie gehabt und stehst zu Dir (und Deinen Besonderheiten)? Du bist arrogant, ignorant und nicht kritikfähig, ergo muss ich mich von Dir (beleidigt) zurückziehen

Wenn sich die Diskutierenden (von anderen Kontexten her) kennen:

Oft entspinnen sich dabei rhethorische Spiele mit Eigendynamik, wo es nicht um die Wahrheit geht, um das authentische sich selber Finden, sondern um das Rechthaben in einem (Stellvertreter)Disput - auch wenn beständig darum gerungen wird, sich selber (dem anderen) sichtbar und erkennbar zu machen und auch das wahre Wesen des Gegenübers (Mensch oder "Komplex") durch immer wieder initiierte Fragen und Diskurse ergründet wird.
Dann wird auch ausgewichen auf Themen wie: "ich diskutiere nicht per Mail/elektronisch. Elektronische Kommunikation hält mich von meinem Leben ab - für persönliche Treffen findet sich keine Zeit, wenn doch bindet sie die Energie und Aufmerksamkeit dessen, der sie angeregt hat. Ein "sich verständigen" wird zu einem "funktioniere Du mal in unserem (="übergeordnet für richtig befundenen") Sinne.
Im Behördenkontext wird das Ganze schon viel eher abgebrochen mit "wir sind dafür nicht zuständig".

Eine Behörde wird wie eine "private Dienstleistungsfirma" gesehen.
Du willst nicht wie die wollen? Dann beschwere Dich nicht.

Ich halte dem entgegen:
Wozu aber haben wir uns Behörden eingerichtet? Was sollen sie für uns richten?
Sind wir für die Behörden oder "Gepflogenheiten" gemacht oder diese für uns?

Wo kann man - ohne zum Gefallensobjekt anderen werden zu müssen und gleichfalls Missfallen notfalls künstlich an sich bekämpfen zu müssen - frei "für sich selber sorgen"?

Wollen wir jemanden, der auf dem Krankenbett kritisch unkt oder meckert, bedingungslos pflegen - ohne ihm dabei zu Dienstboten zu werden? Ist das eine Verpflichtung oder ein freiwilliger Akt der Barmherzigkeit?
Oder soll ein Kranker mal hübsch selber gesund werden und wir dürfen ruhig zusehen, wie er vor die Hunde geht - er hat es doch so gewollt?
Ich denke, zwischen Zwangshilfe und Ignoranz, die oft bewusst verletzend eingesetzt werden, liegen aber viele Möglichkeiten.
Den anderen nicht als "krank" sondern systemische Antwort zu sehen - dass er nur so gewachsen und geworden ist, weil er sich im systemischen Kontext so herausbilden konnte und wollte oder bei den Herausbildungen anderer als "Überbleibsel" zurückblieb, führt dann weiter.
Auch die Frage danach "wie äußert sich mein Anerkenntnis der Grundrechte meiner Mitmenschen"? Woran erkennen sie, dass ich ihre Grundrechte echt achte und schütze?

Hier nochmal was zu der Situation mit den Jobcentern:

ein Mensch (wie z.B. ich, FriGGa) möchte: 
Jobcenter systemisch der Struktur nach kritisieren, Verhaltensweisen kritisieren, menschlich Harmonie und Verständnis suchen ohne Unterwerfung einer Seite, Akzeptanz der Grundrechte vorrangig vor weiterem "ggf. Möglichen", das dann fakultativ wird

Jobcentermitarbeiter (der persönlich und verwaltungstechnisch mit jemandem wie "FriGGa" ein Problem hat): 
-systemische Kritik oder Rollenkritik wird gleichgesetzt mit persönlicher Kritik/persönlicher Ablehnung oder Verachtung, krankhafter Selbstüberhöhung, selbstgemachter Schicksals-Negativspirale
Inanspruchnahme von systemeigenen Rechten (zum Spiegeln) ist bewusste Provokation
Inanspruchnahme eigener Grundrechte wird gleichgesetzt mit persönlicher Abneigung/Kritik der Persönlichkeit und "Welt" des Behördenmitarbeiters oder des "vorsichtigeren" Mitmenschen, der ein eigenes Thema mit seinem Jobcenter hat.

-Ambition, im Gegenüber einen Bruder oder Verwandten zu sehen, seelisch mit den Mitgeschöpfen "zu kuscheln" ist Zeichen von
a) persönlicher Schwäche, Gefühlsduselei, Unsachlichkeit
b) manipulativer Trick, um Behördenhandeln eigennützig zu verändern
c) Schönreden der eigenen Schwächen und vertuschen der eigentlichen Streitlust und Streitsucht

Es wäre aber sehr einfach, wenn die Jobcentermitarbeiter diese Muster erkennen und "durch sich durchlassen" würden - gemeinsam mit mir/anderen Grundsatz"forschern" auf Wahrheitssuche. Ebenso in anderen Bereichen, wo es Behörden- und Zuständigkeitskonflikte gibt.
Ein Anfang kann es sein, sich auf menschliche Gespräche einzulassen außerhalb des klassischen Behördenkontext und innerhalb dessen das Gesetz transparent anwenden und ausdeuten ohne persönliche moralische Entscheidungsgrundlage.

Nehmt die Fragenden oder "passiv Provozierenden" als Anlass der Demaskierung. Wenn das, was maskenlos in den Spiegel schaut, schön ist, wird es erfreuen - wenn nicht, wird man das Unschöne endlich gemeinsam betrachten und transformieren können. Oder man wird es so aushalten können wie es ist.

Die Wahrheit befreit.


Die oben erwähnte Thematik und die daraus folgenden Diskussionen können Teil der "Weltrettung-durch-therapie.de" sein, die für mich mit bewusstmachenden Gesprächen anfängt.

Um in diesen Kontext mit Mitmenschen oder Institutionen zu kommen, kann sich selbst zeigende Provokation das beste Mittel sein - bzw. das Nutzen eines bestehenden Konfliktes - man also "frei Haus" Interesse geliefert bekommt und nicht erst danach suchen oder "graben" muss.

BTW: Weltrettung durch Therapie heißt für  mich nicht "jeder Mensch erkennt, dass er eine Macke hat, die dringend medizinisch-psychologisch (kostenpflichtig und schuld erzeugend) behoben werden sollte" oder "Zurechtbiegung des Individuums an seine Umgebung", sondern bedeutet durch Bewusstmachung eine Harmonisierung der Menschenwelt durch Schaffung menschenfreundlicherer und Mitgeschöpfe achtender Strukturen, in denen Selbstheilung unter den Beteiligten passieren kann!

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